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Frostschäden an Bambus PDF Drucken E-Mail
Montag, den 22. März 2010 um 00:00 Uhr

Bambus, Photinia und Kirschlorbeer haben den Winter in der Region Stuttgart überstanden, aber je nach Lage und Pflege hat der Frost sehr deutliche Spuren hinterlassen.

Vor allem die Pleioblastus Bambus-Arten haben im Laub stark gelitten.

 

 

Weniger betroffen waren Phyllostachys Bambusarten. Hier hat die Sorte "Aurea" wohl die größte Winterhärte bewiesen.

Kirschlorbeer-Arten wurden durch die letzten Fröste Mitte März noch in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden am Laub zeigt sich jetzt durch fahle Blätter, die teilweise schon schlaff herunterhängen. Insgesamt überwiegen jedoch austriebsfähige Knospen in den Blattachseln, so dass mit einer nahezu vollständigen Regeneration bis Ende Juni gerechnet werden kann. Lediglich in exponierten Lagen sind die Triebe mit erfroren.

Mit Photinia haben wir sehr unterschiedliche Reaktionen auf den Frost beobachtet. Neupflanzungen und Lagen mit Wintertrockenheit haben teilweise starke Frostschäden erlitten. Etablierte Pflanzungen bekamen oft sogar in ungünstigen Lagen keine Schäden, wenn sie vor der Morgensonne geschützt waren und ausreichend Wasser während des Winter hatten.

Lesen Sie hierzu unsere Tipps für den Winter.